Montag, 8. Februar 2010

Abnehmen wie ein Star...

Promis machen die verrücktesten Sachen, um dünn zu sein. Dass viele Stars Essstörungen haben, will ich jetzt gar nicht thematisieren. Nein, es geht um Promis, die absurde Diättricks anwenden, damit sie nicht aus dem Leim gehen. Sängerin Lily Allen lässt sich beispielsweise hypnotisieren, damit sie weniger isst. Popdica Mariah Carey nimmt nur lila Sachen wie rote Beete oder Trauben zu sich. Und Madonna verzichtet auf Kohlenhydrate.
Schaupielerin Jennifer Aniston mag es verspielt. Sie macht die Puppenteller-Diät und isst nur von ganz kleinen Tellerchen. Eigentlich war dieser Abnehmtrick schon unseren Omas unter dem Titel FDH Friss die Hälfte bekannt. Aber Puppenteller-Diät hört sich irgendwie besser an. Anstregend ist beides und schlechte Laune macht es auch. Da kann man wirklich froh sein, wenn man kein Star ist und den ganzen Blödsinn nicht mitmachen muss!

Spannen ohne Reue

Sex sells - das ist so, und das wird wohl immer so bleiben. Deshalb setzt das Fernsehen seit Urzeiten auf nackte Tatsachen. Beim Boulevardfernsehen vergeht kaum ein Tag, ohne dass leichtbekleidete Mädels durchs Bild hüpfen - schliesslich will der Zuschauer nackte Haut sehen. Aber warum interessieren wir uns so für spärlich bedeckte Körper? Weil wir Voyoristen sind! Im Schwimmbad oder am Strand kann man Leute nicht unverhohlen angaffen. Es könnte ihnen auffallen und man würde als perverser Spanner beschimpft. Das wäre ziemlich peinlich. Wenn aber halbnackte Frauen im TV rumspringen, dann kann man glotzen wie man will und niemand stört sich daran. Ist das nicht wunderbar?

Freitag, 5. Februar 2010

Ne dicke Lippe riskieren

Frauen lieben es, ihren Mund zu betonen. Nicht umsonst gibt es tausende Arten von Lippenstiften, in allen Formen und Farben. Wem das nicht reicht, kann sich Hyaluronsäure unter die Haut spritzen lassen, damit die Lippen richtig "schön" voll und volouminös aussehen. Welches die schönere Version des Mundes ist, muss jeder selbst entscheiden. Aber wer nur ein Fünkchen Stil und Geschmack hat, der lässt die Finger bzw. Lippen vom Schlauchboot-Look und steht zu dem Mund, den er hat.

Donnerstag, 4. Februar 2010

Alle lieben New York City

Irgendwie gehört es zum guten Ton, New York toll zu finden. Im Sommer läuft halb Deutschland mit "I love NYC" T-Shirts rum. Jeder sieht sich als Kenner der Millionenmetropole an und mitreden können sowieso alle. Wäre ich eine New Yorkerin, würde mich das ziemlich nerven. Denn nur, weil ein Touri mal die 5th Avenue herunter geschlendert ist, und sich am Strassenrand einen Hot Dog gekauft hat, ist er noch lange kein Insider. Aber offenbar findet man es bei uns schick, sich über den Big Apple auszulassen und in schwärmerisches Träumen zu verfallen, wenn man von "der Stadt, die niemals schläft" redet. Da ich nicht aus New York bin, sehe ich das ganze positiv und wünschte, es würde noch mehr Dinge geben, die solch kollektives Schwärmen hervorrufen.

Aussehen wie ein Bordellkönig

Bert Wollersheim betreibt Bordelle im ganz großen Stil und verdient damit nicht schlecht. Im Fernsehen sucht er diese Woche nach einem Chauffeur und redet dabei so undeutlich, dass man ihn fast durchgehend untertiteln muss. Dem Zuschauer gefällt es aber und er beschert dem Programm gute Einschaltquoten. Bert Wollersheim überzeugt durch seltsamen Geschmack, pornöses Styling und undeutliche Aussprache - so einfach kann Fernsehen sein. Da kann man doch kaum erwarten, was er heute und morgen wieder so treibt...

Mittwoch, 3. Februar 2010

Es komme die Knallfarbe

Zwar hat man momentan nicht das Gefühl, als werde es bald Frühling, aber die Mode wird langsam frühlingshaft. In den Geschäften hängen immer mehr bunte Sachen, die uns auf die wärmere Jahreszeit einstimmen sollen. Kaufen mag den Kram jetzt allerdings noch keiner. Und vielleicht ist das auch ganz gut so, denn nach Monaten ohne Sonne und bräunendes Licht, passt unser Teint nicht wirklich zu bunter Kleidung. Ist die Hautfarbe blass und käsig, sollte man die Finger von allem Bunten lassen. Grau und Schwarz sind diese Saison total angesagt und können problemlos getragen werden, bis es draussen sommerlicher wird. Also cool bleiben und gelb/orange/rot und alle Neonfarben ignorieren, bis der Frühling wirklich da ist.

Dienstag, 2. Februar 2010

Do you speak Fashion?

Modeliebhaber lieben Mode und sind stolz darauf. Sie sehen sich als exklusive Gemeinschaft an, der nicht jeder beiwohnen darf. Viele Normalos wären aber gern Teil der Stylish Community und tun so, als würden sie sich modisch auskennen. Damit solche Pseudos schnell auffliegen, hat sich die Modeszene eine eigene Sprache überlegt. Da gibt es Begriffe wie Fake-Fur, was nur für Kunstpelz steht. Es gibt Wörter wie Hoodie, zu Deutsch Kaputzenpulli. Clutches sind kleine Handtaschen und Ankle Boots sind knöchelhohe Stiefel.
Wer den selbstverliebten Modeexperten einen reinwürgen will, sollte einfach ein paar Begriffe auswendig lernen und mit seinem Fashion-Wissen trumpfen.